Wärmepumpen-Hybridanlage mit Eisspeicher

Bei diesem Objekt handelt es sich um ein Zweifamilienhaus aus dem Jahre 1929, welches mit einer Ölzentralheizung (Niedertemperatur) beheizt wurde. Ziel war es das Gebäude mit einer effizienten Wärmepumpe auszurüsten, wobei die Problematik bestand, dass aus wasserrechtlicher und geologischer Sicht eine Sondenbohrung entfällt und ein Flächenkollektor nicht möglich war.

Nach erfolgter Planung und Beratung wurde ein Konzept zur Beheizung des Gebäudes erstellt und in Abstimmung mit dem Kunden die Förderprogramme für die energetische Sanierung beantragt.


Auf dem Foto kann man den Platzbedarf der Heizzentrale erkennen.

Entsprechend dem Kundenwunsch wurde zur Reduzierung der Wärmeverluste das Dach gemäß den Anforderungen der KfW als Einzelmaßnahme saniert und die Ölheizung durch ein Wärmepumpensystem mit Eisspeicher und thermischer Solaranlage ersetzt. Im zweiten Schritt wurde die Regelung mit einem Fernwartungsmodul ausgestattet, so dass Überprüfung der Anlage nicht mehr vor Ort erfolgen muss, und Fehlermeldungen sofort weitergeleitet werden.

Durch direkte und indirekte Energienutzung ist die Solaranlage mehr als 2.200 Stunden im Jahr in Betrieb und steigert somit erheblich ihren Anteil am Gesamtwärmebedarf.

Pressebericht SHK Technik und die Objektreportage als PDF Download.