1. Feuer
  2. Luft
  3. Wasser
  4. Erde
„Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes, Das Nichtsichtbare macht seinen Wert aus.“ - Lao Tse -
„Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.“

- Isaac Newton -
„Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum.“ - Jane Fonda -
„Alles, was aus der Erde kommt, muß der Erde zurückgegeben werden.“

- Unbekannt -
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Im Menschen sind Feuer, Luft, Wasser und Erde,
aus ihnen besteht er.
Vom Feuer hat er die Wärme, von der Luft den Atem,
vom Wasser das Blut und von der Erde den Körper.
Dem Feuer verdankt er das Sehen, der Luft das Hören,
dem Wasser die Bewegung und der Erde seinen Gang.

Hildegard von Bingen 

Die vier Elemente werden durch das Eisspeicher-Heizsystem zu einem ökologischen Heizkonzept zusammen geführt 

Die Kraft der Elemente


Die unvergänglichen Naturgewalten Feuer, Erde, Wasser und Luft gehören nach der Vier-Elemente-Lehre des Philosophen Empedokles (483 bis 423 v.Chr.) zu den Grundbausteinen menschlichen Lebens, aus denen sich alles Sein zusammensetzt.

Einzeln sind die Elemente unzerstörbar und jedes steht von seinen Eigenschaften konträr zu jeweils einem anderen. Alle Elemente haben zwei Polaritäten, entweder einen aktiv schaffenden Plus- oder einen passiv zerstörenden Minuspol.

Ein Element erschafft das andere und trägt zu dessen Wachstum bei, gleichzeitig sind sie voneinander abhängig. Feuer kann nicht ohne Luft existieren, Erde benötigt Wasser und Wasser kann ohne Feuer und Luft nicht als Wolke aufsteigen.

Heizen mit den 4 Elementen mit einer Eisspeicherheizung.

Ist ein Element schwach, gibt es diese Schwäche weiter, hat es zu viel Energie, versucht es diese an das Nächste weiter zu geben. 

Auf der anderen Seite kontrollieren und zügeln sich die Elemente (z. B. Erde begrenzt Wasser) untereinander, wenn eines in dem Kreislauf über Hand nimmt. Ihr Ziel ist der gemeinsame Schnittpunkt, eine harmonische Balance und Ausgewogenheit, bei der jedes Element den gleichen Einfluss besitzt und ihre Kräfte sich gegenseitig aufheben.

Wir wissen, dass Energie nicht erzeugt werden kann. Wir können sie nur von einer Energieform in eine andere umwandeln und die dabei frei werdende Wärmeenergie nutzen.

Im Zusammenspiel mit den Kräften der vier Elemente richtig genutzt, entsteht so ein nachhaltiger und ökologischer Energiekreislauf.

Das mit diesen vier Elementen die Möglichkeit gegeben ist, sie für Heizzwecke zu nutzen, ist nur bei dem Element Feuer offensichtlich.

Erde, Wasser und Luft verfügen aber auch über gespeicherte Energie, die sich der Mensch zur behaglichen Temperierung seines Wohnraums nutzbar machen kann.

Das Eisspeicher-Heizsystem ist das erste Anlagensystem, welches alle vier Elemente gemeinsam zu einem ökologisch sinnvollen Heizkonzept zusammenführt und die einzelnen Energien zu einem Kreislauf verbindet. Offensichtlich gegensätzliche Kräfte lenkt es in die gleiche Richtung und setzt damit neue energiereiche Potentiale frei.

Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen der Wärmepumpe und dem Eisspeicher

Zentraler Punkt der Anlagentechnik ist eine effiziente Wärmepumpe mit einer hohen Jahresheizarbeitszahl (JAZ). Die Wärme wird in Abhängigkeit vom aktuellen Angebot entweder aus der Luft oder dem mit flüssigem Wasser gefüllten Eisspeicher entzogen und dem Gebäude zur Beheizung und Warmwasserbereitung zur Verfügung gestellt. Die Funktion des Eisspeichers ist bei dieser Anwendung mit der einer wieder aufladbaren Batterie gleichzusetzen. Der kontinuierliche Energieentzug bewirkt eine Temperaturabsenkung des Wassers, die von der Erde, der Luft und der Sonne wieder aufgefangen wird.

Bei 0°C beginnt das Wasser im Eisspeicher zu gefrieren und das Heizen mit Eis beginnt. Im Eisspeicher findet ein Phasenwechsel von flüssig auf fest statt, bei dem das Wasser seine Kristallisationswärme freisetzt und der Wärmepumpe für die Heizzwecke zur Verfügung stellt. Das Potential dieser latenten Energiemenge ist ausreichend die gleiche Wassermenge wie im Eisspeicher im flüssigen Zustand um 80°C zu erwärmen.

Die Sprengkraft des Wassers bei der Eisbildung wird dabei durch den Wärmetauscher unterbunden. Regenerative Energieüberschüsse aus der Luft und der Sonne geben dem Eisspeicher die benötigte Schmelzwärme zurück und bewahren sie auf niedrigem Temperaturniveau. Dieser Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen. Im Unterschied zur wieder aufladbaren Batterie bleibt die energetische Ladekapazität beim Phasenwechsel des Wassers im Speicher dauerhaft konstant und für den Nutzer plausibel überprüfbar.

Wir heizen also ganz bewusst bis das Eis kommt, weil es wirtschaftlicher ist, Wärme auf niedrigem Temperaturniveau einzulagern, als hohe Speicherverluste hinzunehmen.

Die ungedämmte Speicherwand gibt der umgebenden Erde die Möglichkeit als zusätzlicher Puffer ihren nicht unerheblichen Energieinhalt an den Speicher zu übertragen und für die Gebäudeheizung zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug werden die Überschüsse der Umweltwärme über den Speicher an den Boden zurückgeführt.

Alternativ hat man mit diesem System die Möglichkeit einen energetischen Pendeleffekt zu nutzen. Das am Ende der Heizperiode im Speicher gebildete Eis kann dort eingelagert und im Sommer für die quasi kostenlose Kühlung des Gebäudes genutzt werden.

So wird die im Winter aus dem Speicher zur Gebäudebeheizung entnommene Energie durch die „solaren“ Erträge des Gebäudes dem Speicher wieder zurückgeführt, anstatt hochwertigen Strom für die Klimatisierung zu verbrauchen.