Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser,
aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.

Thales von Milet

Heizen mit Eis mit einer Eisspeicherheizung von Schackert

Wie funktioniert das? Um das Prinzip schnell zu erklären muss man sich mit dem paradoxen Gedanken anfreunden, dass gefühlte, wohlige Wärme nicht das Gegenteil von eisiger Kälte ist, deren Eigenschaften sich gegenseitig auslöschen können. 

Wärme ist physikalisch betrachtet nichts anderes als die Bewegung von Atomen in einem Stoff, die so den Energieinhalt des Stoffes beschreiben. Je schneller sie sich bewegen, desto mehr steigt die Temperatur, der Stoff wird wärmer. Im Umkehrschluss bedeutet Kälte als Gegenpart die „Atomstarre“ und ist im absoluten Nullpunkt  als theoretischer Wert definiert. Da aber in der Natur kein Atom „still sitzen“ kann, ist Kälte auf dieser Welt und in der Natur nicht existent, sondern nur Wärme- und weniger Wärme. Die umgangssprachliche Kälte und deren Erzeugung beschreibt also den Energieentzugs eines Körpers unter dem seiner Umgebungstemperatur.

Nutzen Sie Regenerative Energien mit einer Eisheizung

Das Wasser besitzt die Eigenschaft, dass es sehr träge auf Energieeinträge reagiert, d.h. es kann relativ viel Energie kompensieren, bis eine Temperaturerhöhung stattfindet. Die aufgenommene Energie gibt es im gleichen Maß wieder ab, weshalb es als natürliches Wärmespeichermedium gerne genutzt wird.

Dieser Effekt potenziert sich um ein Vielfaches, wenn das flüssige Medium beim Energietransfer einen Phasenwechsel erfährt, wie er z. B. bei der Dampfmaschine lange genutzt wurde.

Wird Wasser zu Eis, wird Energie freigesetzt.

Kühlt man das Wasser mittels einer Wärmepumpe bis auf den Gefrierpunkt ab, wird bei dem Phasenwechsel zu Eis die Kristallisations- bzw. Schmelzwärme des Elementes nutzbar, eine nicht fühlbare Energiemenge, die ausreichend ist, die gleiche Menge an flüssigem Wasser um 80°C erwärmen zu können. Diese Wärmemenge wird bei dieser Anwendung dem Gebäude zur Beheizung zur Verfügung gestellt: das Heizen mit Eis ist Realität!

„Von einem Paradoxon spricht man grob gesagt, wenn eine normalerweise logische theoretische Beweisführung der Wissenschaft, mit den gegebenen sichtbaren Tatsachen in der Natur nicht in Einklang zu bringen ist.“ Paradox ist, wenn sich einer im Handumdrehen den Fuss bricht.